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11.11.2009 02:23
7. November 2009: Dr. Kinski's Salonorchester Zitat · antworten

Lange, sehr lange war ich nicht in der „Kiste“. Habe mich sonst wo „herumgetrieben“. Dabei ist die „Kiste“ so etwas wie ein Heimspiel. Nicht nur wegen der entspannten Anreise. Ich wusste, ich werde auf viele bekannte Gesichter treffen. Kaum dem Auto entstiegen, sah ich sie schon vor dem Eingang stehen. Ich meine nicht Dr. Kinski und seine (auf)reizenden Schwestern. Nein, gute Freunde aus Sachsen. Wann haben wir uns das letzte Mal gesehen? Ich denke es war in Vollmershain. Und da war noch Sommer.

Es war meine dritte Begegnung mit dem Salonorchester und ich habe mich schon riesig darauf gefreut. Das Salonorchester ist eine AC/DC-Covershow der besonderen Art. Spaß pur. Unplugged und ungewohnt leise bieten die Kraftblueser Michael „Lefty“ Linke (g) und Dicki Grimm (dr) einen AC/DC-Klassiker nach dem anderen. Am Bass stand noch ein Monokler, Christoph Frenz. Er hat „Monokel“ letztes Jahr verlassen und spielt jetzt „hauptamtlich“ bei „POLKAHOLIX“. Einen zweiten Gitarristen gibt es auch. Frank „Franco“ Calzone ist ein Westimport. Allen voran steht der „Mann mit dem irren Blick“, Dr. Kinski. Im bürgerlichen Leben läuft er als Lars Sens durch die Gegend und ist als friedlicher Zeitgenosse bekannt.

Der Beginn verschob sich wie immer reichlich nach hinten. Fred und sein Team hatten mächtig zu tun, um alle ausreichend mit Getränken zu versorgen. Irgendwann ging es dann auch los. Die erste Nummer war „Hells Bells“. Es dauert nicht lange und es füllte sich die Fläche vor der Bühne mit Tanzwütigen und die hielten volle zwei Stunden durch. Das ist in der „Kiste“ völlig normal. Man kennt sich eben. Und schon beim zweiten Titel, „Have an Drink on me“, kam die erste Einlage. Plötzlich war das gar nicht mehr AC/DC. Wir hörten „Die kleine Kneipe“ von Peter Alexander. Das Publikum hatte sichtlich Spaß. Und so ging das weiter. Aus „Beating Around the Bush“ wurde plötzlich die Titelmusik der Olsenbande, aus „Hail Caesar“ wurde „Marmor, Stein und Eisen bricht“ und alles sang mit. Ja, und dann ganz zum Schluss kam mein AC/DC-Favorit. Bei „The Jack“ verwandelte sich Kinski urplötzlich in Dieter Thomas Heck und die ungefähr 60 Leute in der Kiste sangen: „Du bist der Heck…heeeck… heeeeck“. Einfach nur Klasse!

Blueser

Der Blues muss bewaffnet sein, sonst glaubt dir kein Schwein.

Angefügte Bilder:
Kinski in der kiste.jpg  
 Sprung  


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