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 Konzertberichte
Blueser Offline




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23.08.2010 11:20
20.08.10: Bluesnacht in Langerwisch Zitat · antworten

Etwa 150 Leute kamen zur Bluesnacht nach Langerwisch und lauschten in angenehmer Umgebung dem Blues. Erstaunlich; weil nirgendwo ein Plakat oder eine öffentliche Ankündigung des Ereignisses zu finden war. Und wer bitte, weiß schon wo Langerwisch zu finden ist. „Hausschuhbereich“ – nannte es Kulle von „Lausitzblues“. Nun in Hausschuhen kam ich nicht, obwohl es bis Michendorf, gemessen an so manch anderen meiner Konzertbesuche, tatsächlich nur ein Katzensprung ist. Das Fazit voran gestellt: ein gelungener Abend. Dafür sorgten das angenehme Ambiente, die „rührigen“ Macher um Bodo, die Akteure auf der Bühne und die Tatsache, dass ich seit langem mal wieder den Blues (äußerlich) trocken genießen konnte.

Opener war „Lausitzblues“. Wer dieses Trio schon so oft erleben konnte wie ich, ist eigentlich nicht auf Überraschungen eingestellt. Und trotzdem gab es sie, als ich plötzlich „Wie die Großen“ hörte. „Monokel“ in Langerwisch? Die waren doch längst nach Pößneck zu „Rock the garden“ unterwegs. Das „Gala“ in Groß Luja spontan mit „Lausitzblues“ musizierte, muss Sepp wohl dazu inspiriert haben diesen Titel in das Repertoire aufzunehmen. Eine weitere Neuheit bahnte sich an, als Sepp plötzlich zur Mundharmonika griff.

Dann kam der zweite act des Abends. Lediglich „Bluesrudy“, der in dieser Allstar-Band das schüchterne Schlagzeug und die Slidegitarre bediente, war mir nicht unbekannt. „Bluesrudy“ hat ebenso wie „Lausitzblues“ gemeinsam mit Igor Flach, dessen Namen an diesem Abend mehrfach erwähnt wurde, eine CD aufgenommen und ist heute üblicherweise mit Marko Jovanovic zu erleben. Die Akustikgitarre bediente Sänger, Songschreiber und Frontmann der Berliner Band „Icke“, Marcel Krüßmann. An der harp Holger „Hobo“ Daub. Einzig der Name des Gitarristen blieb mir verborgen. Krüßmann war meine Überraschung des Abends. Noch einer, der mit anspruchsvollen Texten den Beweis antritt, das die deutsche Sprache und der Blues durchaus miteinander können. Eine ganze Palette seiner Songs hatte uns die Band zu bieten.

Inzwischen war es fast Mitternacht als alle acht Akteure nochmals gemeinsam auf die Bühne kamen und munter drauf los coverten. Bemerkenswert wie die beiden Harper sich im Hintergrund duellierten.

Blueser

Der Blues muss bewaffnet sein, sonst glaubt dir kein Schwein.

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