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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 298 mal aufgerufen
 Veranstaltungshinweise (Archiv)
eifelblues Offline




Beiträge: 195
Punkte: 195

07.09.2007 17:05
11.10. Joe Bonamassa & Band Zitat · Antworten
So, nun ist es endlich amtlich!

JOE BONAMASSA & BAND spielen in diesem Jahr noch ein einziges Konzert in Deutschland und zwar:

Termin:
Donnerstag 11. Oktober 2007
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr

Ort:
DIE KANTINE
Neusser Landstr. 2
50735 KÖLN-LONGERICH

Weitere Infos und Tickets unter: http://www.eifel-events.de

eifelblues

Angefügte Bilder:
bonamassaposter2007.jpg  
eifelblues Offline




Beiträge: 195
Punkte: 195

09.10.2007 17:22
#2 RE: 11.10. Joe Bonamassa & Band Zitat · Antworten

Als special guest wird SCOTT McKEON mit seiner Band den Abend eröffnen.

Der Junge hat es in sich, wie auch der Bericht aus http://www.laut.de zeigt:

Es kommt nicht allzu häufig vor, dass sich junge Gitarristen dem Blues verschreiben. Das Genre fristet in der großen weiten Musikwelt eher ein Nischendasein, als dass sich Jungspunde entschließen, auf den Spuren
von B.B. King, Muddy Waters, Stevie Ray Vaughan und Co. zu wandern.

Eine löbliche Ausnahme ist Scott McKeon, der bereits im zarten Alter
von zehn Jahren vollkommen dem coolen Sound verfällt. Jahrgang 1986,
schnappt sich McKeon bereits im frühen Kindesalter von vier Jahren
die Klampfe, verlegt sich aber zunächst, nachdem er das Instrument
einigermaßen beherrscht, Rock'n'Roll-Standards zu dudeln.

Mit sieben tritt er zum ersten Mal im Fernsehen auf. Als ihm ein Video
mit Live-Aufnahmen des Texan Tornado Stevie Ray Vaughan in die
Hände fällt, ist es um ihn geschehen. Dessen Solo-Eskapaden im
Song "Tightrope" hauen ihn förmlich rückwärts aus dem Sessel.
Mit seiner Begeisterung für den texanischen Saitenhexer im Rücken
startet die Karriere des Bluesman McKeon. Dank beständigen Übens
und der schwammartigen Aufsaugens von Stevies Einflüssen
(u.a. Albert King und Jimi Hendrix) verbessert sich sein Spiel zusehends.

Der Blues mit all seinen farbenfrohen Facetten ist für ihn jedoch nicht eine
bloße Spielerei. Sämtliche stilistischen Variationen interessieren ihn,
von Robert Johnsons Vorbild Son House bis zu deren englischen
Bewunderern der späten Sechzigern wie Canned Heat und Co. schafft
er sich alles drauf und erweitert seinen Horizont erneut.

Dass solchermaßen engagiertes Muckertum belohnt werden muss,
sieht auch das Guitarist Magazine ein und kürt ihn 1998 zum besten Nachwuchsgitarristen. Zusammen mit Bassist Geoff Lai und
Schlagzeuger Ben Jones gründet er die Formation Dividebythree,
die auch gleich auf Europatour geht und sogar als Headliner
auf Festivals auftritt. Zwar kennen er und seine Jungs die Klassiker
des Genres, aber das heißt noch lange nicht, dass sie bis ans Ende
ihrer Tage diese immer und immer wieder nachkauen müssen.

Nachdem sie den Namen in Scott McKeon Band ändern, ist deshalb
Songwriting angesagt. Und jenes flutscht dem talentierten Saitenhexer
äußerst locker von der Hand. Das bekommen auch Business-Leute mit.

So unterschreibt Scott 2004 einen Managementvertrag bei derselben Firma,
bei der auch David Knopfler unter Vertrag steht. Ein Jahr später macht sich
das Trio an die Arbeit, um erste Tracks für ein Demo einzuspielen. Die
Aufnahmen finden in Scotts Wohnzimmer statt, wo sie lediglich
ein paar Mikros aufstellen und drauflos mucken.

Dem Gitarristen/Produzenten Jesse Davey schicken sie ihre Songs per
Internet, der sich daraufhin begeistert bereit erklärt, sie zu produzieren.
Die ganze Chose wickeln die Parteien in letzter Konsequenz auch übers
Netz ab, ohne im Studio zusammen am Ergebnis zu feilen. "Es war schon
ziemlich cool, so zu arbeiten. Wir hatten überhaupt keinen Druck wegen
eventuell gebuchter Studiozeit. Wir konnten aufnehmen, wann wir
wollten und hatten am nächsten Tag ein Feedback von Jesse."

Das Endprodukt hört auf den Namen "Can't Take No More" und erscheint
zunächst im Eigenvertrieb. Das macht das kleine, aber feine holländische
Label Provogue auf das Trio aufmerksam, das auf seinem Artist-Roster
Größen wie Walter Trout und Joe Bonamassa beherbergt. So ergattern
sie dort einen Deal, woraufhin das Debüt in ganz Europa noch mal neu
aufgelegt wird. Das Album klingt überaus locker und absolut frisch, eben so,
wie man es sich in den kühnsten Träumen von einem Youngster wie
McKeon erhofft. Gitarrenmagazine und Blues-Fachblätter überschlagen
sich mit Lob. Und das beste: völlig zu Recht.

eifelblues

Angefügte Bilder:
scottmckeonweb.jpg  
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