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10.07.2009 12:25
Waldemar Weiz Zitat · antworten

Mich zog es gestern Abend in das „Queens“ in Berlin-Pankow. Im „Queens“ ist der „Garbaty e.V.“ nach Zwangsschließung seines Domizils im Januar 2009 vor rübergehend unter gekommen. Es gab gestern, wie jeden Donnerstag, eine Rock- und Bluessession. Opener war die „Waldi“-Weiz-Band“. Und es gab einen besonderen Anlass. „Waldi“ Weiz feierte gestern seinen 60. Geburtstag. Gekommen waren zahlreiche Musikerkollegen und Freunde. Darunter Big Joe Stolle, Udo Weidemüller, „Lello“ Hansen (Rainer Lojewski), Bernd „Kuhle“ Kühnert, Sören Birke u.a.
Weiz begann in der Gothaer Beatszene, wo er bei den „Trabants“ und später den „Blackies“ spielte. Mit 16 Jahren erhielt er ein lebenslanges Auftrittsverbot. Er ging daraufhin nach Erfurt. Wo sich zu dieser Zeit um Jürgen Kehrt eine Bluesszene zu entwickeln begann. Kurzzeitig spielte er bei der „Modern Blues“, wo er auch seine spätere Ehefrau Angelika Weiz kennen lernte. 1975 gründete er seine eigene Band. „ergo“ gehörte damals zu den bekanntesten Bands der Thüringer Live-Szene. Neben zahlreichen Coversongs hatte „ergo“ auch eigene Titel im Repertoire. Am bekanntesten war „Knickerbocker“, jener Song der später auch auf einem Amiga-Sampler veröffentlicht wurde. Als er 1985 zum Reservistendienst gezogen wurde, seine Ehefrau nach Berlin zu Günter Fischer ging, fiel die Band aus einander.
Auch Weiz ging später nach Berlin, spielte eine zeit lang bei „Engerling“, gehörte dem „Mama-Blues-Projekt“ an, welches 17 Musiker der DDR-Rock- und Bluesszene vereinte, und arbeitete als Grafiker.
Seit 1992 verfolgt er mit der „Waldi-Weiz-Band“ eigene musikalische Wege, gewann 2004 den Jazz&Blues Award, veröffentlichte in 2007 bei „Buschfunk“ die CD „Live at Yorckschlösschen“ und ist als Gastmusiker auf den Alben „A Dark Caucasian Blue“ und „The Acquitted Idiot“ des US-Amerikaners Mitch Ryder zu hören.

(Blueser)

The Blues had a baby, they called it Rock'n Roll!

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