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Jeronimo Offline




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08.09.2016 15:24
SARI SCHORR "A Force Of Nature" Zitat · antworten




Sari Schorr "A Force Of Nature - Manhaton Records - 12 Tracks - ca. 56min - Release Date: September, 9

Nach einer Begegnung bei der IBC in Memphis von Sari Schorr mit der Produzentenlegende Mike Vernon und nachdem dieser Sari und ihre Band live gesehen hat, ließ es sich dieser nicht nehmen, das Album zu produzieren und das, obwohl er eigentlich seinen Ruhestand in Spanien genießt. Dort sind die meisten Aufnahmen auch entstanden.

Schon die ausgekoppelte Single "Black Betty" zeigte, was für eine fantastische Stimme Sari Schorr hat und ich bin sicher, sie wird sich in der 1.Liga der rockenden Ladies einreihen. Das Lied beginnt wie zu Leadbelly's Zeiten, doch nach ca. 1 Minute holen Sari Schorr and "The Engine Room" (Bandname), den Song ins 21. Jahrhundert und er explodiert förmlich, um dann so zu enden, wie der Song begann, ruhig und akustisch. Eine Meisterleistung von Mike Vernon und natürlich allen Beteiligten, aus "Black Betty" ein Stück zu kreiren und ihm neue Nuancen abzugewinnen, obwohl man den Song schon hundertausend Mal in allen möglichen Variationen gehört hat. Ich befürchte allerdings, dass "Leadbelly", der den Song schrieb, am wenigsten davon hatte.

Und Sari rockt, was das Zeug hält, was sie auch ihrer fantastischen Band zu verdanken hat, geführt von Gitarrist Innes Sibun, einst in den Diensten von Robert Plant. Er spielt auf den meisten Tracks und auch in Sari's Live Band.
Auf einigen Stücken sind bekannte Gäste zu hören, wie z.B. Walter Trout auf seinem geschriebenen Song "Work No More", mit ihm an der Lead- und Innes Sibun an der Rhythm Guitar. Zudem Oli Brown, der auf drei von den 12 Stücken des Albums seine musikalische Visitenkarte abgibt.
Zu den Coversongs von Leadbelly's "Black Betty"und "Work No More" gesellt sich noch "Stop! In The Name Of Love" (Holland/Dozier/Holland), dass auch jedem bekannt sein dürfte. Ansonsten hat Sari mit verschiedenen Partnern die anderen Songs selbst geschrieben.

Wenn die Konzertberichte stimmen, legen Sari und ihre Band noch "eine Schippe drauf" und es bleibt zu hoffen, dass sie ihr Album auch bald hier live vorstellt. Z.Zt. gibt es fast nur UK Termine.
Trotz (oder wegen?) ihrer rauhen, voluminösen Bluesröhre, kann Sari aber auch anders und kann ruhige Stücke fast sentimental vortragen. So in dem Slow Blues "Work No More", vor allem aber im Schlusstrack "Ordinary Life", der vom Klavierspiel von Jesus Lavillas (als Keyboarder gelistet, deshalb bin ich nicht sicher) und Sari's Stimme dominiert wird.

Ein abwechsungsreiches Album, rockig, bluesig und dominiert von Sari Schorr's wahnsinniger Stimme und den Gitarren von Innes, Walter, Oli und Qique Banal. Bass und Schlagzeug bedienen die Spanier Nani Conde und Jose Mena und Keyboards/Klavier Julian Maeso, Dave Keys, John Baggot und Jesus Lavillas. Mike Vernon ließ es sich nicht nehmen, auf einigen Tracks die Percussion beizusteuern. Auf "Letting Go" ist eine Harp zu hören, wer sie spielt, ist dem Booklet nicht zu entnehmen.


Und ich bin sicher, wir werden von dieser Dame noch viel hören!

 Sprung  


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